Zum Ein- oder Aufschweißen
Füllstandsanzeiger für Betriebsdrücke bis 3 barü
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Die Längs-Schauglasarmatur Typ 335 ist eine leichte Ausführung zum Ein- oder Aufschweißen in oder auf Behälterwände. Sie ist für geringe Betriebsdrücke bis max. 3 barü ausgelegt und ermöglicht eine großflächige Sichtkontrolle von Prozessen und Füllständen.
Durch die längliche Bauform bietet Typ 335 einen größeren Sichtbereich als runde Behälterschaugläser. Dadurch eignet sich die Armatur besonders für Anwendungen, bei denen Füllstände, Medienbewegungen oder Prozesszustände direkt am Behälter sichtbar gemacht werden sollen.
Die Längs-Schauglasarmatur Typ 335 wird standardmäßig aus Edelstahl 1.4571 gefertigt.
Standardmäßig werden transparente Borosilikatgläser ähnlich DIN 7081 eingesetzt. Abweichende Glas- oder Sonderausführungen können anwendungsspezifisch ausgelegt werden. Die Glasplatte wird zwischen Dichtungen eingefasst und mit Grund- und Deckrahmen fest verschraubt. Dadurch entsteht eine robuste Armatur zur visuellen Kontrolle von Prozessen und Füllständen bei geringen Betriebsdrücken.
Für die Abdichtung stehen zahlreiche Flachdichtungswerkstoffe zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem PTFE, NBR, novaphit® MST-XP, KlingerSil® C4400 sowie weitere Markendichtungen für unterschiedliche Medien-, Temperatur- und Prozessanforderungen.
Zusätzliche Schutz- und Beständigkeitsoptionen können an die jeweiligen Prozessbedingungen angepasst werden. FEP- oder Halar®-Beschichtungen schützen das Borosilikatglas medienseitig vor aggressiven Chemikalien und Laugen.
Bei der Auslegung des Typ 335 können erhöhte Temperaturen, reduzierte Toträume und besondere Einbausituationen anwendungsspezifisch berücksichtigt werden. Sonderkonstruktionen sind auf Anfrage möglich.
Typische Einsatzbereiche für die Längs-Schauglasarmatur Typ 335 sind Tanks, Kessel, Silos und Behälter mit geringen Betriebsdrücken. Die Armatur eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen ein großflächiger Einblick direkt am Behälter benötigt wird. Das Schauglas verbindet so die Funktionen der Prozessbeobachtung und der visuellen Füllstandskontrolle.
| BL [mm] | 270 | 340 | 410 | 480 | 550 | 620 | 690 | 760 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SL [mm] | 200 | 270 | 340 | 410 | 480 | 550 | 620 | 690 |
| Gewicht [kg] | 6,3 | 7,9 | 9,5 | 11,1 | 12,7 | 14,2 | 15,8 | 17,4 |
Die Längs-Schauglasarmatur Typ 335 ist für Anwendungen an Tanks, Kessel, Silos, Behältern mit geringen Betriebsdrücken ausgelegt. Sie eignet sich für Einsatzbereiche, in denen Prozesse und/oder Füllstände über eine große Sichtfläche kontrolliert werden und die Schauglasarmatur in die Behälterwand eingeschweißt oder auf die Behälterwand aufgeschweißt wird.
Der Typ 335 ist für die Druckstufe PN 3 ausgelegt. Je nach Ausführung sind Betriebsdrücke bis max. 3 barü möglich. Damit eignet sich die Armatur für Anwendungen mit geringen Betriebsdrücken, bei denen eine großflächige Sichtkontrolle erforderlich ist.
Der Typ 335 kann wahlweise in die Behälterwand eingeschweißt oder auf die Behälterwand aufgeschweißt werden. Dadurch lässt sich die Armatur direkt am Behälter positionieren und als Sichtfenster zur Prozess- und/oder Füllstandskontrolle nutzen.
Die große Sichtöffnung des Typ 335 ermöglicht eine übersichtliche Prozessbeobachtung und Füllstandskontrolle direkt am Behälter. Dadurch eignet sich die Längs-Schauglasarmatur besonders für Anwendungen, bei denen Medium, Füllstand oder Bewegungen im Behälter klar und großflächig erkennbar sein sollen.
Für den Typ 335 stehen verschiedene Ausführungs- und Schutzoptionen zur Verfügung. FEP- oder Halar®-Beschichtungen dienen dem medienseitigen Schutz des Borosilikatglases bei aggressiven Chemikalien oder Laugen. Nahezu totraumfreie Ausführungen können Ablagerungen reduzieren und die Reinigung erleichtern. Sonderkonstruktionen wie zum Beispiel angepasste rückseitige Radien sind möglich, wenn besondere Einbausituationen oder abweichende Prozessanforderungen berücksichtigt werden müssen.